Am 16.2. und 17.2.2026 fand die diesjährige Schulschachmeisterschaft zum ersten Mal im Alten Gymnasium An der Kleinen Helle statt. Mit 28 Mannschaften im Sekundarbereich und 30 Mannschaften in der Grundschulmeisterschaft war das Turnier wieder gut besucht und die Aula der Schule bot für diese Größe den perfekten Rahmen. Spannend ging es dieses Mal in der Wertungsklasse II (Jg. 2008 und jünger) zu. Am Ende konnte sich die Freie Evangelische Bekenntnisschule Bremen dank des besseren Brettpunktverhältnisses knapp gegen das Kippenberg-Gymnasium durchsetzen, das eigentlich mit sage und schreibe vier Mannschaften antreten wollte, was nur durch einige Krankheitsfälle nicht zustande kam. Erwähnenswert ist außerdem der 4. Platz des Hermann-Böse-Gymnasiums, die nicht nur krankheitsbedingt auf einen Spieler verzichten mussten, sondern altermäßig genauso in der WK IV hätten starten können und trotzdem einen sehr guten 4. Platz erreichten. Die Idee dahinter habe ich aber nicht ganz verstanden.
Der Bremer D-Landeskader U8/10 für 25/26 ist komplett. 13 Spieler aus fünf Bremer Vereinen konnten sich qualifizieren. Zwei Mädchen sind dabei. Drei Jungen und ein Mädchen kommen aus AK U8.
Bereits am 13.11. fand das erste von sechs Kadertrainings 25/26 unter Landestrainer IM David Lobzhanidze mit vier Jungen und zwei Mädchen statt. Diese hatten sich als 1. und 2. Platzierte der BJEM 2025 vorqualifiziert. Sieben weitere Kandidaten wurden nun nachqualifiziert. Leider konnte das Auswahlturnier U8 aus organisatorischen Gründen nicht vor dem 1. Kader-Training durchgeführt werden. Für die U8 waren noch zwei Plätze zu vergeben. Vier höchstmotivierte U8-Spieler traten an. Es wurde eine drei Runden Schnellschachturnier (20+15) gespielt, wobei zunächst die Anzahl der erzielten Punkte (Sieg = 1, Remis = ½) ausschlaggebend war. Bei Gleichstand war ein Blitz-Stechen laut Ausschreibung geplant.
Wie jedes Jahr im November fanden am 18.11. und 19.11. wieder der Schulschachpokal für Niedersachsen und Bremen in der Hermann-Böse-Schule. Anders als in den letzten Jahren stellte Niedersachsen mit 10 Teams dieses Mal sogar die Mehrheit, was aber besonders an der Lise-Meitner-Schule aus Stuhr lag, die drei Mannschaften gemeldet hatte und –weil es eine ungerade Teilnehmerzahl gab- zusammen mit Roland zu Bremen noch eine vierte Mannschaft stellte. Besonders hervorzuheben war dabei ihre Mannschaft, die nur mit Mädchen besetzt war und die die ganze Zeit im oberen Drittel mitspielte. Da war der kurzfristig eingeführte Mädchenpokal mehr als berechtigt.
Vom 7.11. bis 9.11.2025 fand der diesjährige Schulschachkongress der Deutsche Schulschachstiftung statt. Eingeladen waren alle, die sich in irgendeiner Form mit dem Schulschach beschäftigen, also nicht nur Lehrer und Sozialarbeiter, sondern auch Vereinstrainer oder einfach Interessierte. Ich selbst hatte mich als Referent für Schulschach des Landes Bremen angemeldet. Mit insgesamt 120 Teilnehmern und Teilnehmerinnen fand dieser Kongress ein erfreulich großes Interesse. Da viele wahrscheinlich gar nicht wissen, was auf solch einem Kongress gemacht wird, hier meine eigenen Erfahrungen.
Bei den diesjährigen Schulschachmeisterschaften auf Bundesebene konnten sich die Bremer Schulen gut behaupten. Besonders stach die Grundschule Am Pulverberg heraus, die gleich in drei Klassen eine Mannschaft stellte. Bei den Jüngsten in der WK G1/2.Klasse konnte man sogar fast den Vorjahreserfolg wiederholen und erlangte hinter der GS Kulkwitz (17:1 Pkt.) aus Sachsen mit 14:4 Punkten souverän den zweiten Platz, und das, obwohl mit Noah Hesterberg nur noch ein Spieler aus dem Vorjahr dabei war. Doch Jari Wahlhäuser, Jendrik Karcher und Joris Leppin erwiesen sich als fast gleichwertiger Ersatz.
Die Sieger des letzten Jahres traten dieses Mal alle (bis auf Noah Hesterberg) in der WK G an. Obwohl nur an 13 gesetzt, konnten Tammo Mettenbrink, Mattis Leppin, Peer Dannhoff, Noah Stulgies und Milav Elalo einen sehr guten 8. Platz mit 12:6 Punkten erreichten. Auch von der Grundschule Burgdamm habe ich sehr gute Rückmeldungen bekommen. Mit dem 41. Platz konnte man sich immerhin gegenüber dem Vorjahr um 8 Plätze verbessern. Verglichen mit früheren Zeiten konnte dagegen die Grundschule Baumschulenweg dieses Mal nicht zufrieden sein. 4:14 Punkte reichten am Ende nur zum 47. Und vorletzten Platz. Aber das kann ja sicherlich auch wieder besser werden. Erwähnenswert ist an dieser Stelle noch, dass der größte Konkurrent der Pulverbergschule der letzten beiden Schulschachpokale, die Finkenburgschule aus Aurich, in diesem Jahr sogar Platz 4 belegte.